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Einer unserer Arbeitsschwerpunkte ist dieser Kundenkreis.
Durch unser Personal ist es uns möglich, eine speziell ausgerichtete Versorgung zu gewährleisten. Ergänzt wird dieses durch strategisch starke Partnerschaften die so unseren Pflegeauftrag lückenlos sicherstellen.
In der Bundesrepublik gibt es ca. eine Million an Demenz Erkrankte. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung ist künftig auch hier mit einem Anstieg zu rechnen.
Aufgrund der veränderten traditionellen Familienstrukturen sind viele ältere Menschen auf sich alleine gestellt. Gerade ältere Menschen, die eine Alzheimer-, Demenz oder psychische Erkrankungen haben, bedürfen der Hilfe in Alltag und Haushalt. Daher sind Einrichtungen im ambulanten und stationären Bereich vor allem im Hinblick auf Versorgungsleistungen notwendig. Ein Beispiel hierfür stellen gerontopsychiatrische ambulante Dienste dar. Sie richten sich an Menschen ab 60 Jahren mit psychischen Problemen wie Depression, Suizidgedanken, an Menschen, die sich mit zunehmendem Alter vom Alltag überfordert fühlen. Durch langfristige Begleitung, aber auch durch einzelne Beratungsgespräche sollen die Betroffenen seelisch und sozial stabilisiert werden, damit sie wieder oder weiterhin ein selbständiges Leben führen können. Im Vordergrund steht dabei die Beziehungsarbeit zu den betroffenen älteren Menschen, aber auch deren Angehörigen.
Zu den Angeboten gehören:
Persönliche und telefonische Beratungsgespräche, Hausbesuche, Unterstützung in Krisensituationen, Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung des täglichen Lebens, Information über und Vermittlung von sozialen, medizinischen und therapeutischen Hilfsmöglichkeiten, Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Behörden, das Herstellen von Kontakten zu Angehörigengruppen, Freizeitgruppen, Gesprächsgruppen, Vermittlung und Schaffung einer geeigneten Tagesstruktur sowie die Angehörigenarbeit.
Ziele
Ziel der Arbeit von gerontopsychiatrischen Dienste ist es, die Lebensqualität und Selbstverantwortung von alten Menschen zu fördern und zu erhalten. Es soll möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung ermöglicht werden. Heim- und Klinikaufenthalte sollen vermieden werden. Die Betroffenen sollen durch Beratungsangebote, Vermittlung von Hilfen und Diensten begleitet werden.
Anforderungen
Für die MitarbeiterInnen dieses Dienstes ist die Fort- und Weiterbildung unerlässlich: Die Betreuung von an Demenz Erkrankten erfordert einschlägiges Wissen ebenso, wie entsprechende Umgangsweisen.
Im Umgang mit den Betroffenen und deren Angehörigen sollen deren Sichtweisen und Bedürfnisse beachtet und berücksichtigt werden, um so gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und dabei zu unterstützen.
(Quelle: www.bayris.baynet.de)
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